Erste Hilfe und Funken

Beim letzten Dienst der Kinderfeuerwehr drehte sich alles rund um die Themen Erste Hilfe und Funken.

Mit dem Spiel „Orkan“ starteten wir in den Dienst. Hierbei saßen alle Kinder in einem Stuhlkreis. Ein Betreuer machte Aussagen wie zum Beispiel: „Jeder, der die Feuerwehr mag, sucht sich einen neuen Platz.“ Traf die Aussage zu, mussten die Kinder schnell reagieren und den Platz wechseln. So kamen alle direkt in Bewegung und hatten viel Spaß. Anschließend wurden die Kinder in zwei Gruppen eingeteilt, um die verschiedenen Stationen zu durchlaufen.

Station 1: Erste Hilfe

An der ersten Station mussten unsere Löschdinos zunächst ein Kreuzworträtsel mit Bildern aus dem Feuerwehrhaus lösen. Dieses führte sie schließlich zur „verletzten Person“. Vor Ort fanden die Kinder eine ansprechbare Person mit einer Schnittwunde am Finger, der zusätzlich vom Anblick der Verletzung schwindelig geworden war. Die Kinder reagierten vorbildlich: Sie lagerten die Beine hoch, reichten der Person Wasser und sprachen beruhigend mit ihr, um sie abzulenken. Anschließend wurde die Wunde fachgerecht mit einem Fingerkuppenpflaster versorgt. Im Anschluss wurde gemeinsam besprochen, wie in einer Situation gehandelt werden müsste, wenn die Person nicht ansprechbar gewesen wäre. Dabei wurde die stabile Seitenlage erklärt und demonstriert. Die Kinder lernten, dass diese wichtig ist, um die Atmung zu sichern und ein Ersticken zu verhindern. Außerdem wurde betont, wie wichtig es ist, in einem solchen Fall den Notruf zu wählen.

Station 2: Schnurtelefon und Funk

An der zweiten Station konnten die Löschdinos ihr eigenes Schnurtelefon basteln und ausprobieren. Dabei wurde spielerisch vermittelt, wie Kommunikation funktioniert. Anschließend wurden die Funkgeräte der Feuerwehr genauer unter die Lupe genommen. Die Kinder lernten wichtige Funktionen kennen, wie zum Beispiel die Notruftaste, die Lautstärkeregelung sowie die Bedeutung verschiedener Anzeigen und Farben. Auch die sogenannten Statusmeldungen an die Leitstelle wurden kindgerecht erklärt. Nach einer kurzen Pause ging es mit einem „Menschenmemory“ weiter, bevor die Kinder ihr Wissen in einer praktischen Funkübung anwenden konnten.

Für die Übung wurden die Gruppen auf zwei Räume aufgeteilt. Eine Gruppe wählte heimlich ein Bild eines Betreuers aus, während die andere Gruppe durch gezielte Ja-/Nein-Fragen über Funk herausfinden musste, um wen es sich handelt. Dabei achteten unsere Löschdinos auf wichtige Funkregeln wie das Einleiten einer Frage mit „Frage“, das Bestätigen mit „kommen“ sowie das Beenden eines Funkspruchs mit „Ende“.

Ein rundum gelungener Dienst, bei dem Spiel, Spaß und wichtiges Feuerwehrwissen perfekt miteinander kombiniert wurden.

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