Waldbrand – Löschdinos lernen Gefahren und Löschmöglichkeiten kennen

Beim vergangenen Dienst drehte sich für die Löschdinos alles um das Thema Waldbrand. Nach einer kurzen Begrüßung und der Erklärung, worum es beim Dienst gehen sollte, teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf und starteten an den verschiedenen Stationen.

An der ersten Station konnten die Löschdinos beobachten, wie schnell sich ein Brand im Wald ausbreiten kann. Dafür wurden Streichhölzer als kleine „Bäume“ in einen mit Sand gefüllten Eimer gesteckt. Teilweise dicht zusammen, teilweise mit etwas größerem Abstand. Nachdem eines der Streichhölzer angezündet worden war, griff das Feuer nach und nach auf die benachbarten „Bäume“ über. Da es an diesem Tag etwas windig war, konnten die Kinder außerdem direkt erleben, welchen Einfluss die Windrichtung und die Stärke des Windes auf die Ausbreitung eines Waldbrandes haben.

Gemeinsam wurde anschließend darüber gesprochen, wodurch Waldbrände entstehen können und wie man sich im Wald richtig verhält. Dabei ging es auch um Verkehrsleitkegel, die den Einsatzkräften im Wald den Weg zum Einsatzort zeigen können. Diese dürfen daher auf keinen Fall umgestellt oder umgelegt werden.

An der nächsten Station lernten die Löschdinos die fünf Waldbrandgefahrenstufen kennen. Sie erfuhren, was die einzelnen Stufen bedeuten und welche Regeln bei zunehmender Waldbrandgefahr beachtet werden müssen. So sollte beispielsweise niemals auf trockenem Gras geparkt werden. Bei hoher oder sehr hoher Gefahr können außerdem einzelne Wege oder sogar ganze Waldgebiete gesperrt werden. Rauchen, Grillen und offenes Feuer sind im Wald und in dessen Nähe grundsätzlich nicht erlaubt.

Danach ging es um die verschiedenen Arten von Waldbränden. Neben Boden- und Kronenbränden wurden auch Moor- und Stammbrände besprochen. Außerdem erfuhren die Löschdinos, dass unter anderem die Trockenheit des Bodens und des Brennmaterials, der Wind, die Temperatur und das Gelände beeinflussen, wie schnell sich ein Waldbrand ausbreitet.

Nach einer kleinen Stärkung mit Kuchen, den eines unserer Geburtstagskinder mitgebracht hatte, ging es an den Stationen weiter. Nun beschäftigten sich unsere Löschdinos mit den verschiedenen Möglichkeiten, einen Waldbrand zu bekämpfen. Dabei lernten sie unter anderem die Feuerpatsche, den Sandwurf, den Löschrucksack und den D-Schlauch kennen. Gemeinsam wurde besprochen, wann die jeweiligen Löschmittel eingesetzt werden können und worauf dabei geachtet werden muss.

Des Weiteren durften unsere Löschdinos während des Dienstes Schutzhandschuhe anprobieren. Diese werden sie bald für ihre Dienste erhalten.

Am Ende des Dienstes verabschiedeten wir ein Mädchen aus den Reihen unserer Löschdinos, das inzwischen zwölf Jahre alt geworden ist und damit seine Zeit in der Kinderfeuerwehr beendet. Wir bedanken uns für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen ihr für ihren weiteren Weg alles Gute!

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