Datum: 1. Oktober 2026 um 12:03 Uhr
Dauer: 7 Stunden
Einsatzart: F3
Einsatzort: Meyerdamm
Fahrzeuge: ELW, GW-L, MTW, TLF, TLF 8/18 (Ersatzfahrzeug)
Weitere Kräfte: Feuerwehr Bassen, Feuerwehr Oyten, Polizei, Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Kurz nach Mitternacht wurden gestern die Feuerwehren aus Oyten und Bassen zu einem Vollbrand einer landwirtschaftlich genutzten Halle in Oyten-Meyerdamm alarmiert. In der Halle wurden rund 500 Strohballen sowie landwirtschaftliche Geräte gelagert, wodurch sich die Löscharbeiten äußerst aufwändig gestalteten. Teile der Halle waren bereits eingestürzt und das Stroh musste nach und nach mit Muldenanhängern auf ein nahegelegenes Feld transportiert und dort abgelöscht werden. Glücklicherweise kamen nach Angaben der Feuerwehr Oyten keine Menschen und keine Tiere auf dem Hof zu Schaden.
Die Kamerad:innen vor Ort waren seit der Nacht ununterbrochen im Einsatz. Nach den vielen Stunden wurden unter anderem sämtliche Schläuche und Atemschutzgeräte eingesetzt, sodass die Kräfte und Fahrzeuge zunächst nicht mehr einsatzbereit waren. Unsere Aufgabe bestand nun darin, alle Einsatzkräfte vor Ort bis zum Abend abzulösen und die weiteren Löschmaßnahmen zu übernehmen.
Dazu gehörte insbesondere die Brandbekämpfung am Gebäude und das Ablöschen des aus der Halle gebrachten Strohs. Hierfür gab es zwei Einsatzabschnitte. Im ersten Einsatzabschnitt am Gebäude tauschten drei Trupps mit Filter halbstündig durch und haben den Baggerfahrer darin unterstützt, das hochgehobene Brandgut abzulöschen, bevor es in die Mulden geladen wurde. Der zweite Einsatzabschnitt auf dem nahegelegenen Feld war damit beschäftigt die Nachlöscharbeiten im auseinandergefahrenen Heu durchzuführen. Zwischenzeitlich war auch Regen aufgekommen, welcher die Löscharbeiten begünstigte. Die Einsatzleitung oblag durchgängig der Feuerwehr Oyten.
Um etwa 17:15 Uhr wurde unser GWL zudem zu einer parallelen technischen Hilfeleistung in der Straße „Im Königsmoor“ ganz in der Nähe der Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort war ein Baum quer über die Straße gestürzt, den unsere Kamerad:innen mithilfe einer Motorsäge entfernten und somit die Straße innerhalb einer halben Stunde wieder freimachten.
Als wir am Abend die Einsatzstelle wieder an die Feuerwehren Oyten und Bassen übergaben, waren alle Heuballen so weit aus der Halle entfernt und auf das Feld verbracht worden. Nun widmete sich der Bagger noch dem Gebäudeteil, in dem die Maschinen gelagert wurden, und es fanden weitere Nachlöscharbeiten statt. Unsere Arbeit war aber nun getan und wir fuhren wieder zurück nach Fischerhude-Quelkhorn.
Wir bedanken uns recht herzlich für die gute Zusammenarbeit mit allen Einsatzkräften! Wir freuen uns sehr, dass wir in Oyten helfen durften; sonst ist es ja immer anders herum!


